Traditionell ist der Trauzeuge des Bräutigams beauftragt, den Junggesellenabschied zu planen. Oft helfen ihm dabei gute Freunde des Junggesellen oder übernehmen die Planung in Ausnahmesituationen auch ganz. Auf einigen Internetseiten wird behauptet, die Familie würde den Junggesellenabschied planen. Das halte ich für fragwürdig. Ich weiß ja nicht, was Du für ein Verhältnis zu deinen Eltern hast; aber wenn mein Vater oder mein kleiner Bruder mir eine Stripperin organisieren würde, wäre das schon komisch.

Bist Du der Trauzeuge und sollte der Bräutigam Dir signalisiert haben, dass er sich einen Junggesellenabschied wünscht (oder Du hakst einfach nach), kannst Du mit der Planung beginnen. Erster Schritt sollte die Terminabsprache sein, bei der Du dich nach Braut und Bräutigam richten solltest. Sie sollte mindestens zwei Monate im Voraus stattfinden. Der Tag vor der Trauung ist selbsterklärend tabu! Gleichzeitig solltet Ihr absprechen, ob das Brautpaar einen gemischten oder getrennte JGAs möchte. Im nächsten Schritt informierst du alle Freunde des Junggesellen. Am besten bei einem Anruf. Dann kannst Du auch gleich fragen, ob jemand bei der Planung helfen möchte.

Junggesellenabschied planen

Während der Planung kann es auch bei einem gemischten Junggesellenabschied hoch hergehen. Lass Dir nichts gefallen!

Anschließend gründest Du eine Facebook-Gruppe mit allen, die Dir zugesagt haben. Das erleichtert die Kommunikation und eventuelle Absprachen untereinander. Im nächsten Schritt solltet Ihr die Idee für den Junggesellenabschied finden.